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Content

Castlevania: Order of Ecclesia
Genre: Action-Adventure

Grafik: 9,0/10
Sound: 9,0/10
Gameplay: 8,5/10
Steuerung: 8,0/10
 
Gesamt:

Multiplayer: Noch nicht getestet
Innovation: 0,0/05

NDS-C TOP Game:

Positiv: + Grandiose Grafik
+ Toller Soundtrack
+ Große Spielwelt
+ Noch spektakulärere Bosskämpfe
+ Verschiedene Enden
+ Viele Items
+ Nette Combo-Möglichkeiten
Negativ: - Sehr schwer!
- An manchen Stellen wären mehr Speichermöglichkeiten besser gewesen
- Alte unverbesserte Gegnermodelle

Publisher: Konami
Entwickler: Konami
EU-Release: 15.11.2008
Anz. Spieler: 1-2
USK:
WiFi:

Fazit: Monster, Mutanten und andere Grausamkeiten - die Dritte. Erneut sorgt niemand geringeres als Dracula für Stress, so dass ihr mal wieder die Welt retten müsst.

Diesmal schlüpft ihr in die Rolle von Shanoa, einer Magierin des namengebenden Ecclesia-Clans, die gleich am Anfang der Story ihr Gedächtnis verliert, wodurch sie natürlich alle Kampfzauber einschließlich der ultimativen Waffe gegen Dracula vergisst. Einen Zweitcharakter wie in "Portrait of Ruin" gibt es hier nicht, ihr seid also mit Shanoa auf euch allein gestellt.

Eure Hauptaufgabe im Spiel ist es, sämtliche Teile des mächtigen Zaubers "Dominus" erneut zu erlernen, um damit Dracula ein für alle mal den Garaus zu machen. Die Story spielt hierbei im frühen 19. Jahrhundert. Das Spiel selber wartet auch gleich nach dem Start mit einer Überraschung auf: Es gibt diesmal eine Oberwelt, wo ihr euch Level für Level vorarbeitet. Ab und zu gibt es auch hier Backtracking-Passagen, die allerdings nur sehr selten vorkommen. Euer zentraler Ort ist im Spiel ein kleines Dorf, wo allerdings die Bewohner entführt worden sind und ihr erst nach und nach auf den Laden, die Apotheke oder Sonstiges aufsuchen könnt. Die Bewohner selber sind über die ganzen Level verstreut, wenn ihr sie befreit, könnt ihr euch später im Dorf Belohnungen, neue Missionen oder Sonstiges von ihnen holen.

Die Level selber bieten auch wieder typische Castlevania-Locations: Ihr müsst euch durch neblige Wälder, raue Ozeane oder verlassene Häuser schlagen. In jedem Level warten natürlich auch eine Unmenge an Monstern, ihr werdet hier auf alte Bekannte wie Skelette, Axtritter oder Dämonen treffen, aber auch neue Gesichter wie Totengräber, Katzenfrauen und andere Abscheulichkeiten treten in Aktion. Das Monsterdesign ist bei den neuen Gegnern sehr gut gelungen, bei den altbekannten Gegnern wurden leider die alten Modelle benutzt, so dass man leider immer sieht, welches Monster neu ist und welches schon länger dabei ist.

Gegen die Monsterheere setzt ihr euch dann mit Kampfzaubern zur Wehr, die ihr entweder findet oder von besiegten Gegnern fallen gelassen werden. Die Zauber bewirken dann auch unterschiedliche Effekte, so werdet ihr beispielsweise einfach nur mit einem Schwert angreifen, oder aber ihr bewirkt einen Blitz, der auch weiter entfernten Gegnern zusetzt.
Ihr könnt euch immer mit 2 Zaubern ausrüsten, mit dem X- und Y-Knopf benutzt ihr dann entweder den einen oder den anderen Zauber. Ihr habt außerdem die Möglichkeit, eure beiden Zauber miteinander zu kombinieren, so könnt ihr beispielsweise mit einer Schwert/Eis-Combo mit einem riesigen Eisschwert angreifen. Die Möglichkeiten sind hierbei schier unbegrenzt, jede Kombination hat eine andere Auswirkung. Selbstverständlich ist es bei Zaubern so, dass diese Magiepunkte verbrauchen, ihr also nicht pausenlos draufkloppen könnt. Durch Nichtstun oder durch Tränke könnt ihr diese aber wieder auffüllen.

Was dem geübten Castlevania-Fan aber sofort auffällt, ist der extrem hohe Schwierigkeitsgrad. War man davor zwar heftige Bosskämpfe, aber leichte Level gewohnt, so wird man hier feststellen, dass es diesmal so ist, dass einen schwere Level und noch heftigere Bosskämpfe erwarten. Der Schwerpunkt dieses Teils liegt eindeutig auf Taktik, da einige Monster gegen bestimmte Zauber gradezu immun sind, so dass ihr häufiger wechseln müsst.
Beispiel gefällig? Anstatt mit Schwertern auf Skelette einzuhauen, solltet ihr es lieber mit einem Hammer versuchen. Das Ganze setzt sich dann auch bei den Bossen fort, so dass ihr bei einem riesigen, schwebenden Totenkopf lieber mit Bedacht vorgehen solltet, anstatt wie wild draufzuhauen, zumal das ja durch die Zauberpunkte nicht so gut geht. Auch ist ein gutes Analysieren der Gegner von Nöten, um den Angriffen rechtzeitig auszuweichen, da ihr ziemlich schnell in die Knie geht, wenn ihr nicht ausweicht. Es gibt natürlich auch hier wieder Heiltränke, die allerdings ziemlich teuer sind, zudem Geld, anders als in "Portrait of Ruin", diesmal sehr selten ist. Ihr habt außerdem die Möglichkeit, euch an den Speicherstatuen aufzufrischen, die sind allerdings auch recht rar. Glücklicherweise findet ihr aber immer vor den Bosskämpfen eine, wodurch eure Nerven nicht ganz so stark strapaziert werden. Bei einigen braucht man nämlich schon so an die dreißig Versuche, bis man den Gegner endlich in die Knie gezwungen hat.

Wo es hingegen einen riesigen Pluspunkt gibt, ist die technische Präsentation. Zwar wird das Spiel auch hier wieder in 2D dargestellt, allerdings warten einige nette 3D-Effekte und sonstige Spielereien auf euch, beispielsweise ein dichter Nebel, Mäuse, die im Hintergrund durchs Bild laufen und ähnliche nette Ideen, die die Grafik noch besser darstellen, als das bereits erwähnte "Portrait of Ruin".
Auch beim Sound wurde nicht gepfuscht: grandiose Melodien, die gelungen zur Atmosphäre beitragen und auch immer passen. Falls euch die Lieder trotzdem nicht so gelungen vorkommen, könnt ihr die Musik auch verändern, vorausgesetzt, ihr findet passende Schallplatten im Spiel. Ihr könnt euch dann Musik aus früheren Castlevania-Spielen um die Ohren schlagen. Ansonsten gibt es wieder die typischen Merkmale der Serie: mehrere Enden, unzählige Items, Side-Quests und dementsprechend auch einen hohen Spielspaß.

Aus diesen Gründen kann man hier wirklich eine Kaufempfehlung aussprechen, zumindest an diejenigen unter euch, die sich mit dem hohen Schwierigkeitsgrad abfinden können. Das Spiel ist wirklich gut gelungen!

Bewertet von: Hannes Möller (Cornholio)
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